Günter Jäckle erzeugt mit Vari-Lite VL6000 Beam vielfältige Effekte für Udo Lindenberg

Günter Jäckle erzeugt mit Vari-Lite VL6000 Beam vielfältige Effekte für Udo Lindenberg

Bilder: ©Tine_Acke


Udo Lindenberg, einer der größten und beständigsten Rockstars Deutschlands, startete im Frühjahr dieses Jahres seine „Live 2019“-Tournee. Der erfahrene Lichtdesigner Günter Jäckle ist erneut für die visuelle Gestaltung der außergewöhnlichen Produktion verantwortlich und nahm 22 Vari-Lite VL6000 Beam in sein Touring-Rig auf, um mehrere spezifische Aufgaben abzudecken.

„Ich glaube, 95% der Deutschen kennen den Namen Udo Lindenberg“, sagt Jäckle, der seit 35 Jahren mit dem Star arbeitet. „Udos Show ist immer etwas Besonderes. Er macht daraus gerne viel mehr als nur eine Konzerttournee. Es ist ein Rock'n'Roll-Zirkus, eine Revue, Irrsinn, Freak-Show, Rock-Show – alles! Udo ist ein Mann, der dem Publikum gerne etwas zurück gibt. Er gibt sein Geld für eine große Show aus. Mit ihm ist es möglich, besondere Dinge zu tun. Das macht es interessant, und natürlich ein wenig anders.“

Bei all dieser Aktivität, sowohl auf der Bühne als auch im Zuschauerraum, muss Jäckle eine Balance zwischen theatralischer, szenischer Lichttechnik und aufgeladener Rock'n'Roll-Showbeleuchtung finden. „Manchmal haben wir 50 oder 60 Leute auf der Bühne, die etwas tun – tanzen oder fliegen. Ich muss in erster Linie Regisseur sein, um dem Publikum zu ermöglichen, das zu sehen, was es sehen soll, und nicht das, was es gerade nicht sehen soll.“

Gleichzeitig muss er sich an seine Designvorgaben halten. „Meine Philosophie ist, dass der Star im Vordergrund stehen muss – nicht die Lichtshow oder das Design“, sagt er. „Außerdem machen wir keine Effekte um der Effekte willen; wir machen Effekte aus einem guten Grund. Vielleicht beginnen wir die Show mit einer Rakete, dann brauchen wir Feuer und Flammen – die Effekte folgen dann dem Konzept. Das ist ein Grund, warum ich mich für den VL6000 Beam entschieden habe.“

Jäckle nutzt die zahlreichen Eigenschaften des VL6000 auf vielfältige Weise. So spielt er beispielsweise bei „Sternenreise“ die Fähigkeiten des Scheinwerfers in der Luft aus, um ein „Sternenfeld“ zu simulieren. Zu einem anderen Zeitpunkt konzentriert er alle 22 VL6000 auf ein UFO, während es über die Bühne fliegt. „Ich benutze sie hier als Zeigestöcke, um den Fokus des Publikums auf das Objekt zu lenken“,erläutert er.

Auch in Lindenbergs Anti-Kriegslied „Wozu Sind Kriege Da?“ tritt der VL6000 mutig in Erscheinung: „Udo wollte ein starkes Bild, einen Suchscheinwerfer-Effekt, und der VL6000 ist die einzige Lampe, die ich kenne, die das so umsetzen kann. Er wirkt wie ein 80er Jahre SkyTracker mit diesem großen, starken Beam-Look. Und natürlich ist die Optik des Lichts selbst etwas Besonderes, Einzigartiges. Es ist Retro, aber es ist auch modern.“

Für Jäckle beinhaltet das "Moderne" auch die farblichen Möglichkeiten des VL6000. Er sagt: „Dafür ist es das perfekte Licht. Man hat wirklich selten ein Gerät, das sich so sehr von anderen Lampen unterscheidet. Du kannst diese großen Beams erzeugen, hast aber trotzdem alle modernen Farboptionen zur Verfügung, und mit dem Frost kannst du sogar größere szenische Flächen aufhellen. Es ist also der perfekte Mix für mich – die Atmosphäre und Funktion, und dann noch der reine Lichteffekt.“

Jäckle fügt hinzu: „Mein zweiter Grund für die Wahl des VL6000 Beam ist, dass Vari-Lite während meiner gesamten Karriere ‚mein Licht‘ war. Ich denke immer noch, dass Vari-Lite in Sachen optische Systeme das Beste ist, und obendrein sind die Produkte sehr zuverlässig. Es sind keine Lampen, die ich benutzen muss, es sind Lampen, die ich benutzen will.“

Und er wird sicherlich noch weitere kreative Wege finden, sie im Verlauf der Tour zu nutzen. „Ich freue mich darauf, herauszufinden, was ich damit alles machen kann“, bestätigt der Designer.

Jäckle schließt: „Jedes Crew-Mitglied, das die VL6000 sieht, sagt: ‚Wow, das ist etwas anderes‘ oder ‚Das sieht cool aus'. Sie erregen definitiv die Aufmerksamkeit der Leute. Es ist eine einzigartige Lampe für ein besonderes Projekt.“