Räder/Rollen
Technische Informationen /
Allgemeine Begriffsklärung
Rad
Räder bieten wir in den verschiedensten Ausführungen an. Unsere verwendeten Materialien verleihen dem Rad die unterschiedlichsten Eigenschaften und sind daher eine sehr wichtige Komponente für die unterschiedlichsten Anwendungsmöglichkeiten.
Der Begriff „Rad“ steht für noch weitere Kriterien in der Anwendung, wie die Beschaffenheit der Felge und der Bandage (Bereifung).
Zu den Achsmaterialien gehören z.B. Achsrohr und das Radlager, wobei je nach gewünschter Laufeigenschaft Gleit-, Rollen-, oder Kugellager eingebaut werden können.
Im Veranstaltungsbereich sind, wegen des geräuscharmen Laufes, immer Kugel- bzw. Rollenlager zu empfehlen.
Durch Abschlusskappen, Dichtscheiben oder Fadenschutz kann das Rad zusätzlich ausgestattet werden.
Rolle
Die Gehäuse der Rollen haben folgende Grundausführungen:
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Lenkrolle mit Platte | Lenkrolle mit Rückenloch | Lenkrolle mit Zapfen | Bockrolle |
Feststeller
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| Radfeststeller, nur Radbremse | Totalfeststeller, Rad und Lenkbarkeit werden blockiert | Richtungsfeststeller, nur Richtungsfeststellung |
Belastung
Die von den Rollen zu tragende Belastung setzt sich aus dem Eigengewicht des Gerätes und der Zuladung zusammen.
Um die Tragfähigkeit für eine Rolle zu ermitteln, sollte bei einem vierrädrigen Gerät die Gesamtlast durch die Anzahl von drei Rollen geteilt werden, da man davon ausgehen kann, dass bei unebenen Böden nur drei Rollen tragen.
Die für unsere Räder bzw. Rollen angegebenen Belastungswerte gelten bei planen, ebenen Böden sowie bei intermittierendem Betrieb (wechselnder Betrieb stehend/rollend) und einer maximalen Geschwindigkeit von 4 km/h bei einer Raumtemperatur von 20 °C.
Da sich in vielen Fällen Stoßbelastungen (z.B. durch Kanten oder sonstige Bodenunebenheiten ) nicht immer vermeiden lassen, muss einer Überbelastung der Rolle durch die Wahl großer Raddurchmesser und eines elastischen Rades (optimal: Adolan) entgegengewirkt werden.
An dem Lenkgehäuse ist der Gehäusekopf ein qualitativ wichtiges Bauteil für stoßartige Überlastungen. Hier sollte auf ein starkes Gehäuse geachtet werden.
Eine Tragkraftreserve sollte bei der Wahl des Rades bzw. der Rolle immer eingerechnet werden.
Widerstand
Folgende Widerstände beeinträchtigen die Bewegung des Rades:
• Anfahrtwiderstand
• Haftwiderstand
• Rollwiderstand
Die oben aufgeführten Widerstände ergeben sich aus Reibungskräften, die beim Bewegen des Rades entstehen.
Der Haftwiderstand bzw. die Haftreibung lässt einen Körper in seinem Ruhezustand verharren. Wenn dieser Körper in Bewegung versetzt werden soll, muss zunächst die Haftreibung überwunden werden. Die hierzu notwendige Kraft ist wesentlich höher als die, die den Körper in gleichmäßiger Geschwindigkeit sich fortbewegen lässt.
Eine weitere Kraft, die überwunden werden muss, ist der Rollwiderstand. Dieser wirkt ständig gegen die Bewegungsrichtung des Rades.
Faktoren, die diese Widerstände wesentlich beeinflussen:
• Bodenbeschaffenheit
• Durchmesser des Rades
• Lagerung des Rades
• Werkstoff der Lauffläche des Rades ( optimal: Adolan )
• Tragkraft
Der Rollwiderstand nimmt mit zunehmendem Raddurchmesser und härterem Radwerkstoff ab.
Ein rauer, weicher und unebener Untergrund bietet die ungünstigsten Bedingungen für einen geringen Rollwiderstand.
Ist der Boden jedoch hart, glatt und eben, ist auch der Rollwiderstand gering.
Auswahl
Die Auswahl des geeigneten Radtyps ist vor allem von der geforderten Tragfähigkeit, dem Untergrund und den individuell gewünschten Rolleigenschaften abhängig.
Im Bereich der Theater-, Opern- und Veranstaltungshäuser haben sich hier Räder mit Adolanbelag und Aluminium-Vollkernfelge bewährt, da diese Rollen eine hohe Tragfähigkeit bei sehr leisem Lauf bieten.
Montagevarianten
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| Diese Anordnung ist die gebräuchlichste. Eine gute Geradeaus- und Kurvenfahrt ist gewährleistet. | Anwendung: Bei knappen Platzverhältnissen, z.B. bei engen Gängen. Vorteil: Nach allen Seiten fahrbar. Nachteil: Schwierig zu steuern. |
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| Anwendung: Bei kleinen Lasten. Vorteil: Nach allen Seiten verfahrbar. Nachteil: Mangelnde Stabilität. | Die mittleren Bockrollen haben eine etwas größere Bauhöhe. Vorteil: Kursstabil. Nachteil: Neigt zum Kippen. |
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| Die Bockrollen haben eine etwas größere Bauhöhe. Anwendung: Bei knappen Platzverhältnissen, die Böden müssen glatt und eben sein. Vorteil: gut manövrierfähig. Nachteil: neigt zum Kippen. | Anwendung: schwere Lasten und lange Transportwege. Vorteil: Durch Entlastung der Lenkrollen leicht zu lenken. Nachteil: Aufwändige Ausrüstung. |
Umrechnungstabellen

Erläuterung der Artikelbezeichnung










































